50 Dörfer haben Licht
Elektrizität fehlt
In den ländlichen Gebieten Somalilands gibt es keine Elektrizität. Als Lichtquelle benutzen die Menschen Kerosin-Lampen oder Holzfeuer. Kerosin ist teuer und die Gewinnung von Brennholz führt zu einer enormen Abnutzung der ohnehin schon kargen Vegetation. Zusätzlich besteht die Gefahr von Verbrennungen.
Alternative: Solarlampen
Dabei gibt es eine Energiequelle, die nichts kostet und umweltfreundlich ist: die Sonne. Wir möchten 50 Dörfer in Somaliland mit einfachen, leicht zu handhabenden Solarlampen versorgen. Die Lampen sind leicht zu installieren. Ein Bausatz enthält ein Solar-Paneel, Laderegler mit Batterie, Kabel und drei LED-Leuchten. Die Leuchtkraft jeder LED-Leuchte ist vergleichbar mit einer 60-Watt Glühbirne. Die Lampen geben für 10 Stunden Licht.
Verbrennungen oder Brandgefahr als Folge der Nutzung von Kerosinlampen und Feuerstellen gehören der Vergangenheit an.
Das robuste Produkt Solar-Lampe mit einer Garantie von 10 Jahren kostet für eine Familie 100 Euro.
In 50 Dörfern können hunderte Familien unabhängig werden von fossilen Energieträgern.
Licht für Hagal - Spende der GS Mettlach-Orscholz
Das Dorf Hagal liegt in Somaliland ca. 200 km nördlich von Burao und ist das Distriktdorf in der Region Guban. Es liegt am Fuße des Gollis-Gebirges. Die Bewohner sind überwiegend Nomaden und leben von Viehzucht. Während der Regenzeit ziehen die Nomaden vom Dorf weg. In der Trockenzeit steigt die Bevölkerungszahl an. Wie uns der Ortsvorsteher Said Jama berichtet hat, leben ca. 150 Familien ständig im Dorf.
Das Dorf liegt am Rand eines Flussbettes, wo reichlich Grundwasser in einer Tiefe von 6 m vorhanden ist. Hier sind viele Brunnen vorhanden, die vor allem in der Trockenzeit als Viehtränke benutzt werden.
Die Menschen in diesem Dorf haben keinen Zugang zu Elektrizität. Als Lichtquelle werden abends kleine Kerosinlampen oder Feuerstellen benutzt. Nachts ist es stockdunkel.
Die vorhandene Schule mit zwei Klassenräumen, die von 100 Kindern in fünf Klassenstufen besucht wird hat ebenfalls kein elektrisches Licht.
In die abgelegene Region, die über keine asphaltierten Straßen verfügt, hat sich bisher noch kein internationaler Hilfsverein verirrt.
Mit dem Erlös des Schülerlaufs am 15. September 2011 wird die Schule in Hagal und die Hütten, in denen die Menschen leben, mit Solarlampen ausgestattet.
Die Lampen sind so konstruiert, dass sie mit wenigen Handgriffen installiert werden können. Auch können sie als Handlampen genutzt werden.
Die Schule kann durch die Beleuchtung am Abend als Gemeinschaftsraum für die Dorfbevölkerung dienen.
Spende
Durch Ihre Spende mit dem Vermerk "50 Dörfer" tragen Sie dazu bei, dass Menschen einen einfachen Zugang zu elektrischem Licht bekommen und zu einem aktiven Klimaschutz.

